Iran erörtert regionale Sicherheit mit Saudi-Arabien und Pakistan
Teheran, 3. August (Hibya) – Das iranische Außenministerium erklärte, im Rahmen diplomatischer Kontakte zur Wahrung von Sicherheit und Stabilität in Westasien Gespräche mit Saudi-Arabien und Pakistan geführt zu haben.
Nach Angaben von CCTV erklärte das iranische Außenministerium, im Rahmen diplomatischer Kontakte zur Wahrung von Sicherheit und Stabilität in Westasien Gespräche mit Saudi-Arabien und Pakistan geführt zu haben.
Wie das Ministerium am Montag mitteilte, führte der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi getrennte Telefongespräche mit dem saudischen Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al Saud sowie mit dem pakistanischen Generalstabschef, Feldmarschall Syed Asim Munir.
Den Angaben zufolge wurden die jüngsten Entwicklungen in Westasien erörtert. Die Gesprächspartner betonten die Bedeutung einer verstärkten regionalen Zusammenarbeit und einer wirksamen Nutzung der bestehenden Möglichkeiten zur politischen Lösung der Probleme.
Das Ministerium erklärte, Araghchi habe bekräftigt, dass Teheran vollständig bereit sei, seine Souveränität, territoriale Integrität und nationale Sicherheit zu verteidigen. Zudem habe er vor jeglichen „unüberlegten Handlungen“ gegen den Iran gewarnt.
Weiter hieß es, die iranischen Streitkräfte würden auf jede „Aggression oder feindliche Handlung“ der USA oder Israels beziehungsweise auf eine Beteiligung regionaler Staaten an solchen Maßnahmen „entschlossen und angemessen“ reagieren. Iran betonte zudem, dass die Planer und Unterstützer solcher Maßnahmen für deren Folgen verantwortlich seien.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Sonntag, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar hätten Washington aufgefordert, geplante Angriffe abzusagen, da sie „geglaubt hätten, dass es eine Einigung gebe“. Trump kündigte außerdem an, dass die Verhandlungen mit dem Iran am Montagnachmittag beginnen würden.
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte in einem Beitrag auf X, Iran solle die Vereinigten Staaten dazu bewegen, sich an das kürzlich zwischen beiden Ländern unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) zu halten.
Iran und die USA hatten am 18. Juni ein Memorandum of Understanding zur Beendigung der Konflikte an allen Fronten der Region, einschließlich des Libanon, unterzeichnet.
Das Abkommen sah vor, dass beide Seiten innerhalb von 60 Tagen Verhandlungen führen, um eine endgültige Einigung zu erzielen.
Aufgrund der jüngsten Spannungen zwischen Teheran und Washington bleibt die Zukunft dieser Gespräche jedoch ungewiss.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency