Trump mit neuer Zollbotschaft an Kanada: 50 Prozent auf Autos und Stahl
Washington, 24. August (Hibya) - US-Präsident Donald Trump kündigte eine neue Zollentscheidung für den Handel mit Kanada an.
US-Präsident Donald Trump kündigte eine neue Zollentscheidung für den Handel mit Kanada an.
Trump behauptete, die hohen Zölle Kanadas auf US-Landwirte und Agrarprodukte hätten ein großes Defizit im Handel zwischen den beiden Ländern verursacht, und kündigte an, die Zölle auf aus Kanada importierte Automobile, Lastwagen, Autoteile und Stahl zu erhöhen.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto behauptete Trump, Kanada habe die USA seit Jahren „ausgenutzt“. Die „extrem hohen Zölle“ Kanadas auf US-Landwirte und Agrarprodukte erschwerten amerikanischen Produzenten das Leben, erklärte Trump. Diese Situation habe seit Langem zu einem Handelsdefizit von 60 Milliarden Dollar zwischen den beiden Ländern geführt.
Trump erklärte, diese Situation sei nicht tragbar, und kündigte an, dass ab dem 1. Januar 2027 die Zölle auf sämtliche aus Kanada in die USA eingeführten Automobile, Lastwagen, große und kleine Fahrzeuge, Autoteile und Stahlprodukte auf 50 Prozent angehoben würden.
Für Unternehmen, die in den USA produzieren, würden hingegen keine Zölle erhoben, sagte Trump und übermittelte die Botschaft: „Produziert in den USA, null Zoll.“
Trump erklärte, die Beziehungen zu Kanada würden künftig nicht mehr so behandelt, als handele es sich um Beziehungen zu einem Bundesstaat, und behauptete, Kanada sei insbesondere im Handel und in verschiedenen anderen Bereichen aus Sicht der USA „eines der schwierigsten Länder der Welt“.
Trump behauptete außerdem, Kanada sehe sich gegenüber den USA als privilegiert an. Die USA bräuchten Kanada nicht, Kanada hingegen brauche die USA, sagte er.
Mit Blick auf das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern behauptete Trump, Kanada wickele 95 Prozent seines Handels mit den USA ab, und erklärte, dies zeige das Ungleichgewicht in den Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency