Von der Leyen: Europa muss auf die Folgen der jüngsten Ereignisse vorbereitet sein
Brüssel, 2. März (Hibya) - Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, warnte vor zunehmender Instabilität im Nahen Osten und betonte, dass eine diplomatische Lösung mit einem glaubwürdigen Übergangsprozess, der Irans Nuklear- und Raketenprogramme umfasst, unerlässlich sei.
Von der Leyen erklärte, Europa müsse auf die möglichen Folgen der Krise vorbereitet sein, und nannte drei zentrale Säulen für eine Lösung in der Region.
Sie sagte: „Die Lage im Nahen Osten bleibt instabil. Doch drei Dinge sind klar: Erstens ist für das lange leidende iranische Volk neue Hoffnung entstanden. Wir unterstützen nachdrücklich ihr Recht, ihre eigene Zukunft zu bestimmen. Zweitens müssen wir alles tun, um die Spannungen zu verringern und eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern. Iran muss seine rücksichtslosen und wahllosen Angriffe auf Nachbarländer und souveräne Staaten beenden.“
Sie fügte hinzu: „Die einzige dauerhafte Lösung ist eine diplomatische. Das bedeutet einen glaubwürdigen Übergangsprozess für Iran, der die Beendigung sowohl des Nuklear- als auch des ballistischen Raketenprogramms sowie das Ende destabilisierender Aktivitäten in der Region umfasst.“
Abschließend betonte sie, dass Europa in Bereichen wie Energie, Migration und Sicherheit auf die Folgen der jüngsten Ereignisse vorbereitet sein müsse.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency