Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

PENRA setzt im Rahmen des Energiesicherheitsplans 2025-2027 ihre Arbeiten zur Steigerung der Erzeugung erneuerbarer Energien und zum Ausbau der Strominfrastruktur fort.

Nach Angaben der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA wurden während der 19. Regierungsperiode in den vergangenen zwei Jahren rund 60 Prozent der Solarenergieprojekte umgesetzt.

Einem auf PENRA-Daten basierenden Bericht zufolge wurden 85 Solarkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 126 Megawatt genehmigt. Die Anlagen sollen rund 40.000 Haushalte versorgen. Zudem wurde mitgeteilt, dass die meisten Anlagen über Energiespeichersysteme verfügen.

PENRA hat außerdem die erste Phase des Programms "Shamsi Palestine" gestartet. Im Rahmen des Programms wurden 10 Kommunen in die Lage versetzt, eigene Solarkraftwerke zu errichten und zu betreiben. Die Projekte sollen über eine Kapazität verfügen, die den Energiebedarf von rund 3.500 Haushalten decken kann. Bis 2030 soll das Programm auf 80 Kommunen ausgeweitet werden.

Auch die Vorbereitungen für den Bau eines Solarkraftwerks in den Gebieten Rammun und Deir Dibwan mit einer Leistung von 20 Megawatt und einer Energiespeicherkapazität von 55 Megawattstunden dauern an. Das Projekt soll den Energiebedarf von rund 6.300 Haushalten und Einrichtungen decken.

Auch im Bildungs- und Gesundheitsbereich wurde mit der Installation von Solaranlagen an weiteren 80 Schulen begonnen, nachdem bereits zuvor mehr als 800 Schulen mit sauberen Energiesystemen ausgestattet worden waren. Darüber hinaus wurden in 6 Krankenhäusern Solaranlagen installiert. Die Arbeiten zur Ausstattung von 13 staatlichen Krankenhäusern und 23 Kliniken mit Solarenergie- und Speichersystemen dauern an.

PENRA hat den Angaben zufolge die Installation groß angelegter Batterie-Energiespeichersysteme mit einer Gesamtkapazität von 35 Megawattstunden für die Elektrizitätsgesellschaft des Bezirks Tubas und die Stadtverwaltung von Tulkarm finanziert.

Die seit 2013 andauernde Stromkrise im Gouvernement Tulkarm wurde den Angaben zufolge durch die Hinzufügung einer dritten Stromversorgungsleitung mit einer Kapazität von rund 10 Megawatt gelöst. Dadurch stieg die verfügbare Stromkapazität der Region auf rund 50 Megawatt.

PENRA hat außerdem mit dem Bau einer Stromübertragungsleitung zwischen Tubas und Nablus begonnen. Das als "Grüner Korridor" bezeichnete Projekt soll dazu beitragen, überschüssigen Strom aus Solarkraftwerken in das Netz einzuspeisen.

In Atara, Jericho, Al-Za'im, Tulkarm und Hebron wurden 5 Hauptumspannwerke geplant. Gleichzeitig laufen in verschiedenen Regionen Arbeiten zur Erweiterung und Sanierung der Mittelspannungsnetze.

Den Stromverteilungsunternehmen wurden 146.000 intelligente Zähler zur Verringerung von Verlusten und zur Regulierung des Verbrauchs zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird das Projekt des 265-Megawatt-Kraftwerks Jenin fortgeführt. Nach seiner Fertigstellung soll das Projekt rund 25 Prozent des Strombedarfs im Westjordanland decken.

PENRA hat außerdem technische Pläne für den Wiederaufbau des Stromsektors in prioritären Gebieten des Gazastreifens ausgearbeitet.

Die Behörde hat elektrische Ausrüstung im Wert von 29 Millionen Dollar beschafft, um die Stromversorgung lebenswichtiger Einrichtungen wieder aufzunehmen. Die Arbeiten zur Lieferung dieser Ausrüstung nach Gaza dauern an.

Die Regierung bemüht sich zudem darum, internationale Finanzierungs- und Zuschussquellen für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und die Modernisierung der Stromnetze zu mobilisieren.

Der Energiesicherheitsplan sieht vor, den Anteil erneuerbarer Energiequellen am palästinensischen Energiemix bis 2030 auf rund 30 Prozent zu erhöhen.

Die Regierung arbeitet außerdem an institutionellen und rechtlichen Regelungen wie der Umstrukturierung der Schulden im Stromsektor, der Entwicklung einer neuen, auf den Dienstleistungskosten basierenden Stromtarifmethodik sowie der Ausarbeitung eines Entwurfs für ein einheitliches Energiegesetz, das Elektrizität, erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Kohlenwasserstoffe umfasst.

Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency

 

facebook sharing button Facebook
twitter sharing button Tweeter
whatsapp sharing button Whatsapp