Baqaei: Deutschland hat den Völkermord an den Palästinensern kontinuierlich gerechtfertigt
Teheran, 5. Juni (Hibya) - Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, behauptete, dass Deutschlands außenpolitische Schritte und militärische Unterstützung seiner diplomatischen Position auf internationaler Ebene geschadet hätten.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, bewertete das Scheitern Deutschlands bei der Wahl zum nichtständigen Mitglied des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (UN) und argumentierte, dieses Ergebnis sei eine globale Reaktion auf die Nahostpolitik Berlins.
Zur Abstimmung und ihren Gründen erklärte Baqaei: „Dass Deutschland erstmals seit Jahrzehnten keinen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat erhalten hat, stellt eine scharfe Verurteilung durch die internationale Gemeinschaft dar. Dies spiegelt die wachsende weltweite Empörung über die unverantwortliche, heuchlerische und mitschuldige Haltung der deutschen Regierung gegenüber dem Völkermord in Gaza und der US-israelischen militärischen Aggression gegen den Iran wider.“
Baqaei kritisierte die Beziehungen Berlins zu Israel sowie dessen Haltung in regionalen Krisen scharf und sagte: „Deutschland, einer der größten Lieferanten tödlicher Waffen an Israel, hat den Völkermord an den Palästinensern kontinuierlich gerechtfertigt.“
Abschließend erklärte Baqaei: „Als das israelische Regime seine Aggression gegen den Iran begann, weigerte sich Berlin, dies zu verurteilen, und bezeichnete es stattdessen schamlos als ‚die Drecksarbeit, die Israel für uns alle erledigt‘.“
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency