Erdoğan und Pezeshkian führten ein Telefongespräch
Ankara, 9. März (Hibya) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erörterten in einem Telefongespräch die Spannungen in der Region und betonten ihre Ablehnung rechtswidriger Eingriffe sowie der Angriffe auf befreundete Länder.
Laut einer Erklärung der Kommunikationsdirektion des Präsidialamtes der Republik Türkei führte Präsident Erdoğan auf Wunsch der Gegenseite ein Telefongespräch mit dem iranischen Präsidenten Pezeshkian.
Während des Gesprächs erklärte Erdoğan, dass die Tür der Diplomatie geöffnet werden müsse und dass die Türkei in diese Richtung bemüht sei. Der Präsident betonte, dass rechtswidrige Eingriffe gegen den Iran sowie Angriffe auf befreundete Länder in der Region nicht akzeptabel seien und dass solche Handlungen keinem Land zugutekämen und beendet werden müssten.
Erdoğan erklärte, dass die Türkei von Konflikten, an denen sie nicht beteiligt ist, negativ betroffen sei, dass Verletzungen des Luftraums nicht akzeptabel seien und dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen würden. Zudem äußerte er seine tiefe Trauer über die Opfer, insbesondere über die Kinder, die bei dem Angriff auf eine Schule in Manbidsch ums Leben kamen.
Erdoğan übermittelte auch sein Beileid an den iranischen Obersten Führer Ali Khamenei und äußerte die Hoffnung, dass die Wahl von Mojtaba Khamenei zum neuen religiösen Führer zum Frieden in der Region beitragen werde. Pezeshkian erklärte seinerseits, dass die Raketen, die in den türkischen Luftraum eingedrungen seien, nicht aus Iran stammten und dass eine umfassende Untersuchung durchgeführt werde.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency