Sacharowa: Das ist als Gerechtigkeit getarnte Zensur
Moskau, 3. Juli (Hibya) – Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, äußerte sich zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EU) über das erneute Teilen von Inhalten verbotener russischer Medien.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kritisierte die Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EU) zum erneuten Teilen von Inhalten verbotener russischer Medien und bezeichnete diesen Schritt als Zensur, die darauf abziele, Europa in von Brüssel genehmigten Informationsblasen einzuschließen.
Nach Ansicht Sacharowas besteht die eigentliche Absicht hinter der Gerichtsentscheidung darin, Mechanismen zur Sperrung von Inhalten dauerhaft zu etablieren. „Der Gerichtshof der Europäischen Union hat das Verbot des erneuten Teilens von Inhalten 'verbotener' russischer Medien, darunter RT, faktisch legitimiert“, sagte sie.
Mit Hinweis auf die einseitige Medienlandschaft in Europa und die Einschränkungen der Meinungsfreiheit schloss Sacharowa ihre Erklärung mit den Worten:
„Das ist als Gerechtigkeit getarnte Zensur, deren Ziel es ist, Europa in von Brüssel genehmigten Informationsblasen einzusperren.“
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency