Trump: Die Vereinigten Staaten sind kein Sparschwein Europas
Washington, 24. Juli (Hibya) - US-Präsident Donald Trump kritisierte die Geldstrafen der Europäischen Union gegen amerikanische Technologieunternehmen und kündigte Vergeltungsmaßnahmen an.
US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Strafmaßnahmen der EU als rechtswidrig und diskriminierend und kündigte an, zum Schutz amerikanischer Unternehmen eine Untersuchung einzuleiten und Zölle zu verhängen.
Mit Blick auf die Entscheidungen der Europäischen Union erklärte Trump: „Die Europäische Union ist wieder einmal am Werk und nimmt wie immer direkt die großen amerikanischen Unternehmen ins Visier! Nachdem Apple ohne jeden Grund mit 15 Milliarden Dollar, Meta mit 3 Milliarden Dollar, Amazon mit 2,5 Milliarden Dollar und viele weitere Unternehmen bestraft wurden, haben wir erfahren, dass auch Google – ein wirklich hervorragendes Unternehmen – ohne jede Erklärung mit einer weiteren Milliarde Dollar belegt wurde. Damit steigen die gesamten Geldstrafen gegen Google auf über 18 Milliarden Dollar!“
Trump betonte, dass diese Praxis in der vorherigen Amtszeit begonnen habe und unter seiner Regierung beendet werde: „Diese rechtswidrige und äußerst diskriminierende Praxis begann bereits im ersten Jahr der Regierung des schläfrigen Joe Biden dieses Ausmaß anzunehmen, wird aber unter der Trump-Regierung nicht fortgesetzt. Die Vereinigten Staaten sind nicht das ‚Sparschwein‘ Europas, und wir werden das nicht zulassen!“
Zu den rechtlichen Schritten sagte Trump: „Betrachten Sie dies bitte als Mitteilung darüber, dass wir unverzüglich eine Untersuchung nach Section 301 wegen dieser Praxis der ‚Ausplünderung‘ amerikanischer Unternehmen und damit auch amerikanischer Steuerzahler einleiten werden.“
Trump schloss mit den Worten: „Die Europäische Union wird für dieses rechtswidrige und äußerst unethische Verhalten, vor dem ich immer wieder gewarnt habe, einen sehr hohen Preis zahlen. Die Geldstrafen werden vollständig aufgehoben, und wir erwarten, ihnen so bald wie möglich erhebliche Zölle aufzuerlegen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency