Türk reagiert auf steigende zivile Opfer im Russland-Ukraine-Krieg
New York, 28. Mai (Hibya) - Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte, Volker Türk, rief die Parteien angesichts der steigenden Zahl ziviler Opfer in der Ukraine zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.
Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte, Volker Türk, veröffentlichte eine Erklärung zu den steigenden zivilen Opfern im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.
Türk erklärte, dass die Zahl der zivilen Opfer in der Ukraine erheblich gestiegen sei, und forderte ein Ende der Spannungen und Drohungen sowie die sofortige Rückkehr der Parteien an den Verhandlungstisch.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die Zahl der getöteten und verletzten Zivilisten in der Ukraine in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 21 Prozent gestiegen ist.
Der UN-Vertreter betonte, dass die gezielte Angriffe auf Zivilisten, insbesondere bei Angriffen auf Kiew, schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht darstellen.
Volker Türk forderte außerdem sowohl die russischen als auch die ukrainischen Behörden auf, unabhängige Untersuchungen durchzuführen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency