Griechenland ruft zu internationalem Handeln für Sudan auf
Berlin, 15. April (Hibya) – Der griechische Außenminister Yorgos Gerapetritis rief auf der Sudan-Konferenz in Berlin zur Beendigung der Kämpfe, zur Einrichtung humanitärer Korridore und zu zusätzlicher Hilfe auf.
Der griechische Außenminister Gerapetritis äußerte bei der 3. Internationalen Humanitären Konferenz zum Sudan in Berlin seine Besorgnis über die Eskalation des Konflikts im Sudan.
Er erklärte, dass sich der Krieg im Sudan zu einer schweren humanitären Krise entwickelt habe und betonte die Notwendigkeit, die Souveränität und territoriale Integrität des Landes zu achten.
In seiner Rede forderte er die Einrichtung von Korridoren zur sicheren Lieferung humanitärer Hilfe, die sichere Rückkehr von Vertriebenen sowie die Entwicklung verlässlicher Finanzierungsmechanismen für lokale Akteure.
Zudem hob er die Bedeutung des Schutzes kritischer Infrastrukturen hervor und erklärte, dass Angriffe auf diese eine schwerwiegende Verletzung des Völkerrechts darstellen.
Gerapetritis kündigte an, dass Griechenland zusätzliche humanitäre Hilfe in Höhe von 1 Million Euro für Sudan zugesagt habe, und rief die internationale Gemeinschaft auf, die Voraussetzungen für eine politische Lösung zu schaffen.
Deutsche Nachrichtenagentur Austrian News Agency